Kammerjäger

Für die Schädlingsbekämpfung den Kammerjäger als professionelle Fachkraft beauftragen

Schädlinge kommen in jedem Haushalt vor. Sie können die menschliche Gesundheit gefährden (z. B. Wespen und Hornissen), Vorräte oder Materialien vernichten (z. B. Motten), zu einem hygienischen Problem werden (z. B. Ratten, Mäuse und Kakerlaken) oder generell lästig sein (z. B. Staubläuse). Ihr Vorkommen ist mehrheitlich nicht durch fehlende Hygiene verursacht. Vielmehr folgen Schädlinge ihrer natürlichen Lebensweise. Sie versuchen sich dort einzunisten, wo potentiell ein Lebensraum für sie besteht. Die Schädlinge dann nachhaltig und auf Dauer aus dem Haushalt entfernen, kann der Kammerjäger. Denn er ist für die Schädlingsbekämpfung eine professionell ausgebildete Fachkraft.

Wie hilft der Kammerjäger?

Der Kammerjäger ist ein geprüfter und entsprechend ausgebildeter Schädlingsbekämpfer. Er hat seine Sachkunde auf dem Gebiet der Schädlingsbekämpfung gegenüber einer staatlichen Einrichtung oder einer Handelskammer nachgewiesen. Nur er verfügt über das entsprechende Fachwissen, um Schädlinge umweltgerecht (Artenschutz) und dauerhaft zu entfernen. Er kennt die Verhaltensweise und Biologie der Schädlinge und kann anhand der Schadbilder genau die Art des Schädlings bestimmen, um diesen dann gezielt und artgerecht zu bekämpfen. Längst vorbei sind die Zeiten, in denen der Kammerjäger nur mit der Pulverspritze bewaffnet Ungeziefer jagte. Der moderne Kammerjäger setzt abhängig von der Art des Schädlings spezielle Bekämpfungsmittel und Wirkstoffe ein, um den Schädling im Sinne des Tierschutzes auch angemessen zu tilgen. Darüber hinaus ist der Kammerjäger beratend tätig. Er erklärt die Ursachen des Schädlingsbefalls und empfiehlt zielgerichtet einem Schädlingsbefall vorbeugende Maßnahmen.

Wie beauftrage ich einen Kammerjäger?

Kammerjäger lassen sich leicht und schnell im Internet finden. Per E-Mail oder telefonischem Kontakt vereinbart der Kammerjäger einen Vor-Ort-Termin. Er nimmt vor der Schädlingsbekämpfung das befallene Objekt in Augenschein. Dabei untersucht der Kammerjäger den Umfang des Schädlingsbefalls und bestimmt die Art des Schädlings. Darüber hinaus muss er begutachten, ob der Schädling ggf. artengeschützt ist. Nach der Begutachtung vereinbart der Kammerjäger das Bekämpfungsziel und erstellt eine transparente sowie leicht nachvollziehbare Kostenkalkulation. Bekämpfungsziele können die Tilgung oder im Falle des Artenschutzes die Umsiedlung des Schädlings sein. Getilgt werden Schädlinge mittels Fraßköder oder Gift. Der Kammerjäger erklärt hier das Bekämpfungsverfahren und erläutert für das eingesetzte Bekämpfungsmittel die Wirkung, die Gefahren sowie die zu treffenden Vorsichtsmaßnahmen. Die Umsiedlung ist das Einfangen des Schädlings und Verbringen an einen anderen Ort.

Warum nicht selbst die Schädlinge bekämpfen?

Fliegen lassen sich für die menschliche Gesundheit ungefährlich leicht mit der Fliegenklatsche „erlegen“. Im Baumarkt oder Supermärkten für die Schädlingsbekämpfung erhältliche Gifte hingegen sind Gefahrenstoffe. Sie sollen Lebewesen abtöten. Unprofessionell eingesetzt, hinterlassen sie gesundheitlich bedenkliche Rückstände, welche langfristig die Lebensqualität belasten können. Auch ist nicht gewährleistet, dass das Schädlingsproblem gelöst ist. Baumarktgifte wirken pauschal gegen den Schädlingsbefall und nicht zielgenau gegen den Schädling. Der Schädling verlässt nach dem Giften den vergifteten Bereich und nistet sich in bisher nicht betroffene Bereiche ein. Der Schädlingsbefall breitet sich aus. Das Schädlingsproblem ist nicht gelöst. Gegen Wespen und Hornissen einsetzbare Baumarktgifte z. B. machen diese Insekten angriffslustig. Sofern entsprechend Schutzmaßnahmen nicht getroffen sind, ist bei einer entsprechenden Anzahl an Stichen die menschliche Gesundheit gefährdet. Es sollte daher für die Schädlingsbekämpfung grundsätzlich ein Kammerjäger beauftragt werden.
Nach oben